Lehrplan 21: Der Widerstand wächst (ECO vom 7.1.2016)

Vor rund 10 Jahren haben sich die Schweizer für eine Harmonisierung des Schulsystems ausgesprochen. Die Grundidee: Anstatt dass jeder Kanton einen eigenen Lehrplan hat, soll es nur noch einen für alle 21 deutsch- und mehrsprachigen Kantone geben. Das erleichtert etwa einen Wohnortswechsel. Und heute: In mehr als der Hälfte der beteiligten Kantone wurden bereits Volksinitiativen dagegen gestartet.

Quelle des Videos: www.srf.ch

Kontroverse um Lehrplan 21 im Baselbiet («10vor10», 17.5.2016)

Der erste Lehrplan für die ganze Deutschschweiz stösst auf allerlei Kritik und Verbesserungswünsche. Im Baselbiet wird am 5. Juni 2016 über eine Initiative abgestimmt, die verlangt, dass das Kantonsparlament und nicht ein Expertengremium den neuen Lehrplan absegnet. Quelle des Videos: www.srf.ch

 

Wird Dummheit lernbar? BaZ-Standpunkte zum Lehrplan 21

Reto Brennwald diskutiert dieses Thema mit folgenden Gästen: Matthias Aebischer, Nationalrat SP/BE, Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur, Alain Pichard, Lehrer, Autor «Einspruch», Lilo Lätzsch, Präsidentin Zürcher Lehrerinnen und Lehrerverband ZLV, und Markus Somm, Chefredaktor «Basler-Zeitung».

Lehrplan unter Ausschluss der Öffentlichkeit entwickelt

Von Jürg Wiedemann

Für die Gesellschaft und die Wirtschaft haben die an Volksschulen verwendeten Lehrpläne beachtliche Auswirkungen. Deshalb sind sie von legitimem öffentlichem Interesse. Der Lehrplan 21 wurde unter Ausschluss des Meinungsbildungsprozesses der Schulen im stillen Kämmerlein ausgearbeitet. Federführend war ein Kabinett, sprich die Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK), welche ohne Auftrag und ohne Legitimation einen Lehrplan mit einer völlig neuen Ideologie erarbeitet hat und jetz…

«Grundlagen für den LP21» als «Büchse der Pandora»

Die „Grundlagen für den Lehrplan 21“ wurden ab 2006 von einer kleinen Projektgruppe mit folgenden Mitgliedern erarbeitet: Marco Adamina, lic. phil. nat., dipl. Geograph, Dozent der PH Bern; Konstantin Bähr, M.A., Stv. Leiter der Bildungsplanung des Kantons Zürich; Christian Studer, Vorsteher des Amt für Volksschulen des Kantons Basel - Landschaft, Liestal; Anton Strittmatter , Dr. phil., Leiter Pädagogische Arbeitsstelle des LCH ; Brigitte Wiederkehr Steiger, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Regionalsekretariats der EDK - Ost, St. Gallen. Auffallend ist, dass keine in der Praxis stehende Pädagogen zugezogen wurden

Informiert die Bevölkerung über den Lehrplan 21!

Blog-Artikel von Fritz Tschudi auf suedostschweiz.ch vom 4. Mai 2016

Das beharrliche Schweigen der Offiziellen nennt sich in der Sprache des Lehrplans 21 (LP21) «Kompetenzkompensationskompetenz». Diese hat sich anscheinend zur wichtigsten Basiskompetenz in der heutigen Bildungspolitik gemausert. Sie gilt als unverzichtbar. Und in der Tat: Für die breite Öffentlichkeit ist der Lehrplan 21 ein grosses Fragezeichen geblieben. Vor allem die Eltern schulpflichtiger Kinder warten auf überzeugende An…

Schulgemeinde Eduzis - es wird immer teurer, dümmer zu werden!

Aus der «Schweizerzeit», Ausgabe vom 10. Juni 2016 (www.schweizerzeit.ch) Text zur Verfügung gestellt. Bitte verbreiten Sie diesen Text an so viele Adressen wie möglich! --> Den Text als .PNG-Datei hier herunterladen (auf den Link klicken): Eduzis - Schweizerzeit

Stellen Sie sich vor, Ihre Tochter oder Ihr Sohn hätten gerade den Übertritt in die Oberstufe geschafft. Nach ein paar Wochen auf der neuen Schulstufe brächten sie einen Brief der Schulleitung nach Hause.

Der Brief richtet sich an alle Eltern. Und diese erhalten die folgende Information:

«Die Schülerinnen und Schüler haben mit dem Team seit September 2015 an den Grundsätzen des Lebensraum Eichi gearbeitet. In einem mehrstufigen Prozess sind in altersdurchmischten Gruppen Produkte zu den demokratisch abgenommenen Grundsätzen entstanden.»

Bericht zu LP21-Veranstaltung in Weinfelden vom 8. Juni 2016

Veranstaltungsbericht

Kritik an der Kompetenzorientierung im Lehrplan 21

Mit der Podiumsdiskussion am Mittwoch, 8. Juni 2016, im voll besetzten Rathaussaal Weinfelden nimmt im Thurgau der Abstimmungskampf über die Einführung des neuen Lehrplanes Fahrt auf. Vermutlich im November soll das Stimmvolk über die Volksinitiative „Ja zu einer guten Thurgauer Volksschule ohne Lehrplan 21“ befinden.

Alain Pichard: Ahmed gab mir immer die Hand

Ein verweigerter Handschlag zweier Jugendlicher, eine Vereinbarung, die übliche mediale Erregung und zahlreiche Erklärungen von Islamexperten, Frauenrechtlerinnen, kantonalen Erziehungsdirektoren, ja sogar einer Bundesrätin sorgten wieder einmal für eine deftige Islamdebatte.

Hanspeter Amstutz: «Überfüllte Lektionentafeln aufgrund eines hohen Erwartungsdrucks»

Diskussionsbeitrag von Hanspeter Amstutz zur Vernehmlassung des Zürcher Lehrplans 21: Überfüllte Lektionentafeln aufgrund eines hohen Erwartungsdrucks

Schafft ein möglichst lückenloses Bildungsprogramm eine starke Volksschule? Dies könnte man fast vermuten, wenn man einen Blick auf die überfüllten Lektionentafeln des in die Vernehmlassung geschickten Zürcher Lehrplans 21 wirft. Getragen von der Vorstellung, dass eine detaillierte Planung mit nicht weniger als 2700 Teilzielen den Erfolg schon fast garantiere, wird die Volksschule ganz gehörig unter einen Erwartungsdruck gestellt. Da werden 36 Wochenlektionen im achten Schuljahr festgelegt, obwohl man längst weiss, dass kaum ein Schüler ohne Leistungseinbussen dieses Wochenprogramm schafft.

Mitsprache bei Bildungsfragen - Doppelinitiative in Graubünden lanciert

Das Komitee «Gute Schule Graubünden» hat am 11. April 2016 folgende zwei Volksinitiativen lanciert:

1. Verfassungsinitiative «Gute Schule Graubünden - Mitsprache bei wichtigen Bildungsfragen»
2. Gesetzesinitiative «Gute Schule Graubünden – Mitsprache bei Lehrplänen»

Damit die beiden Volksinitiativen zustande kommen, müssen mindestens 4‘000 Stimmberechtigte (Verfassungsinitiative) bzw. 3'000 Stimmberechtigte (Gesetzesinitiative) des Kantons Graubünden die Initiativen innert eines Jahres unterzeic…

Polit-Agitation an Zürcher Mittelschulen: Bildungsdirektorin Silvia Steiner antwortet der Aktion Bildungs-Kompass

Am 8. Februar 2016 schrieb die Aktion Bildungs-Kompass einen Brief an Dr. Silvia Steiner, Regierungsrätin und Bildungsdirektorin. Wir wiesen in diesem Brief auf uns bekannte Fälle massiver politisch motivierter Beeinflussung seitens mehrerer Rektoren und Lehrern gegenüber ihren Schülern hin und erbaten, umgehend Massnahmen zu ergreifen. Unter anderem bewarben sie ein mit politischen Forderungen gespicktes «Zürcher Manifest für die Bildung», liessen an einer Schule politische Werbeplakate aufhängen und führten im Sportunterricht «Flashmobs» durch.

«Schweizerzeit» vom 18.03.2016: Verblüffende Widersprüche bei Zürcher Polit-Agitation

Aus der Rubrik «Churz und bündig» zu politischer Agitation, erschienen in der «Schweizerzeit» vom 18. März 2016:

In der Ausgabe 05/2016 berichtete die «Schweizerzeit» über schwerwiegende politische Beeinflussung von Schülern an Zürcher Gymnasien. Am 9. März 2016 machte der Zürcher Regierungsrat nun seine Antwort auf eine kritische parlamentarische Anfrage der Kantonsräte Hans-Peter Amrein und Rolf Robert Zimmermann öffentlich. Der Regierungsrat verhedderte sich dabei in verblüffende Widersprüch…

Fremdsprachen-Evaluation Zentralschweiz: Hier sind die Berichte

Was früher Fremdsprachenunterricht tatsächlich bringt ist je länger je mehr klar: Nämlich erwiesenermassen wenig bis gar nichts (wir berichteten)! Die veröffentlichten Schlussberichte geben nun Einsicht in die Evaluation der Primarfremdsprachen, die von der Bildungsdirektoren-Konferenz Zentralschweiz beauftragt wurde.

Interessant: Trotz dieser bedenklichen Befunde hält die Bildungsdirektorenkonferenz am Unterricht von zwei Fremdsprachen an Zentralschweizer Schulen fest.

Laden Sie hier die inter…

Die Illusion vom Ende der Ausgrenzung

Erschienen am 6. April 2016 im Blog von suedostschweiz.ch.

Integration fordert für alle Menschen die volle Teilnahme am gesellschaftlichen Leben. Dabeisein ist alles. Mit Ausgrenzung soll Schluss sein. «Es ist normal, verschieden zu sein» oder «jedes Kind ist besonders». 

Elisabeth Calcagnini

Diese Devisen wurden zu einer neuen Weltanschauung erklärt, die in alle sozialen Bereiche ausstrahlte. Wer mag da widersprechen? Weltweit forderten die Vereinten Nationen die Auflösung aller Spezial- und S…

Tagblatt-Interview mit Verena Herzog: «Das ist emotionales Getue»

Das «Tagblatt» führte am 6. April 2016 ein Interview mit Verena Herzog, Thurgauer SVP-Nationalrätin und Vorstandsmitglied der Aktion Bildungs-Kompass. Hier publizieren wir das Interview. Quelle: tagblatt.ch

SVP-Nationalrätin Verena Herzog ist Urheberin der Debatte über die Abschaffung des Frühfranzösisch. Sie ist überzeugt, dass dies den Thurgauer Schülern zugute kommt. Interventionsdrohungen von Bundesrat Alain Berset machen ihr keinen Eindruck.

VON MICHÈLE VATERLAUS

Frau Herzog, glauben Sie,…

Baselland: Abstimmung über Lehrplan 21-Einführung am 5. Juni 2016

Am 5. Juni 2016 stimmt die Stimmbevölkerung des Kantons Basel-Landschaft über drei wichtige bildungspolitische Volksinitiativen des Komitees «Starke Schule Baselland» ab. Es sind dies folgende drei Vorlagen: 1. Verzicht auf Sammelfächer; 2. Lehrplan 21 sinnvoll überarbeiten; 3. Bildungsqualität auch für schulisch Schwächere (KVS).

BaZ: Düstere Aussichten für den Lehrplan 21 - mit Statement der Aktion Bildungs-Kompass

Die Basler Zeitung berichtet am 21. März 2016 über die düsteren Aussichten des Lehrplans 21 - mit Auszügen der Position der Aktion Bildungs-Kompass.

Kinderärzte Schweiz: Geht der Lehrplan 21 uns etwas an?

Kinderärzte Schweiz, 18. März 2016

Geht der Lehrplan 21 uns etwas an?

von Jürg Barben und Arnold Bächler

Im letzten Jahr wurden der Lehrplan 21 und die damit verbundenen Schulreformen in den Medien sehr kontrovers diskutiert. Anfänglich haben sich vor allem rechtskonservative Kreise kritisch zu den problematischen Entwicklungen um Harmos, den Lehrplan 21 und das Frühsprachenkonzept geäussert. Mit der Informationsbroschüre «Einspruch» haben sich gegen Ende des Jahres aber auch namhafte linkslibe…

Brisant: Vater des Bildungsartikels kritisiert Lehrplan 21

Im Dezember 2015 wurde in den Medien erstmals über den linken Widerstand gegen den Lehrplan 21 berichtet. Bisher behaupteten sie immer, der Widerstand würde lediglich von „rechtskonservativen“, „ewiggestrigen“ Kreisen kommen. Dabei gab es schon lange und immer wieder linke Stimmen, wie diejenige von Hans Zbinden, langjährigem SP-Nationalrat und Vater des Bildungsartikels von 2006 in der Bundesverfassung.

Studie belegt: Zentralschweizer Schüler verfehlen Französisch-Lernziele klar!

(...) Zum ersten Mal liegt eine breit angelegte Studie vor, die die Leistungen der Schüler im Fremdsprachenunterricht untersucht und für eine Versachlichung der emotional geführten Diskussion sorgen soll. Das Institut für Mehrsprachigkeit (IfM) der Uni Freiburg und der Pädagogischen Hochschule Freiburg analysierte die Leistungen von 3'700 Schülerinnen und Schülern der 6. und 8. Klasse in der Zentralschweiz. In den sechs Kantonen gilt das Modell 3/5: Ab der 3. Primarklasse wird Englisch unterric…

Vorstoss im Kanton Bern fordert: Keine vorzeitige Einführung des Lehrplans 21

Obwohl für die Volksinitiative "Für demokratische Mitsprache - Lehrpläne vors Volk" noch immer Unterschriften gesammelt werden, gab die Erziehungsdirektion des Kantons Bern am 18. März 2016 bekannt, den Lehrplan 21 per 1. August 2018 gestaffelt einführen zu wollen. Für Grossrat Thomas Knutti ist dieses Vorgehen demokratiepolitisch fragwürdig. Zusammen mit Mitunterzeichnern reichte er eine parlamentarische Motion ein, welche verlangt, die Einführung des Lehrplans 21 bis zur Volksabstimmung über …

Mind. 4,5 Millionen: So viel kostet die Einführung des Lehrplan 21 im Kanton Graubünden

Der Blog schuleschweiz.blogspot.ch hat ein Dokument veröffentlicht, welches aufzeigt, mit welchen Kosten die Einführung des Lehrplan 21 im Kanton Graubünden verbunden sein soll. Die Kostenzusammenstellung für die Einführungsphase des Lehrplans 21 hat das Bündner Erziehungsdepartement zuhanden des Grossen Rates zusammengestellt. Nicht in diesen Kosten eingerechnet sind die Lehrmittel, die beträchtliche Zusatzkosten verursachen.

Die Zukunft der Schule: Wie und was lernen unsere Kinder?

Die Sendung Einstein (SRF) befasst sich mit der Zukunft der Schule. Welche Rolle spielen Computer oder sogar Roboter? Es werden verschiedene Modelle angesprochen (altersdurchmischtes Lernen, individualisierendes Lernen) und die Lernforscherin Elsbeth Stern kommt immer wieder erklärend zu Wort. Für sie sind die Inhalte wichtiger als die Lernstrukturen. Dies scheint man heutzutage aber eher in den Hintergrund zu rücken, bilanziert Stern. Der Leiter des MINT - Zentrums der ETH macht Beispiele für …

Die verbotenen Pausenbrötchen

Eifrig wird diskutiert, wie man Eltern und Kinder umerziehen könnte. Eltern sollen den Kindern für Znüni und Zvieri nur noch gesunde Ernährung von zu Hause mitgeben und Kinder sollen Ernährung, die nicht politisch korrekt, ethisch und möglichst vegan hergestellt ist, mit Entrüstung zurückweisen, die Eltern bei den Lehrkräften denunzieren und für Abhilfe sorgen lassen.

Mediendienst Bildungs-Kompass vom 29. Februar 2016

Der Mediendienst der Aktion Bildungs-Kompass informiert über aktuelle Entwicklungen in der schweizerischen Volksschulpolitik und setzt kritische Akzente.

Lehrplan 21 – Eine Ansammlung intellektueller Fehlüberlegungen

200 Experten haben hinter verschlossenen Türen einen neuen Lehrplan erarbeitet. Das Resultat vermag nicht zu überzeugen.

Mediendienst Bildungs-Kompass vom 8. Februar 2016

Der Mediendienst der Aktion Bildungs-Kompass informiert über aktuelle Entwicklungen in der schweizerischen Volksschulpolitik und setzt kritische Akzente.

Lehrplan 21: Wenn «Volksdiener» zu Propagandisten werden

Es entspräche dem Auftrag der vom Volk gewählten Bildungsdirektoren, den Volkswillen bezüglich bildungspolitischer Entscheide umzusetzen – als Diener im Auftrag des Souveräns. Analysiert man das Vorgehen der meisten Bildungsdirektoren in Sachen Umsetzung des Lehrplans 21, dann geraten allzu viele dieser Regierungsräte in die Rolle reichlich unkritischer Propagandisten.

Zunächst ist festzustellen: Die Erziehungsdirektoren-Konferenz (EDK) ist ein in der Verfassung nirgends vorgesehenes Gremium. Es…

Die Primarschule muss sich auf ihren eigentlichen Bildungsauftrag besinnen

Kantonalzürcherische Volksinitiative „Mehr Qualität – eine Fremdsprache an der Primarschule“

Stellungnahme der Co-Präsidenten des Initiativkomitees: Hanspeter Amstutz, ehemaliger Bildungsrat und Werner Wunderli, ehemaliger Bezirksschulpfleger. Hier können Sie den Unterschriftenbogen herunterladen (auf den Link klicken): „Mehr Qualität – eine Fremdsprache an der Primarschule“

Damit die Schüler eine Fremdsprache mit Erfolg lernen, müssen mindestens drei wichtige Voraussetzungen stimmen: Genug Lek…

Mediendienst Bildungs-Kompass vom 21. Januar 2016

Der Mediendienst der Aktion Bildungs-Kompass informiert über aktuelle Entwicklungen in der schweizerischen Volksschulpolitik und setzt kritische Akzente. Der Mediendienst wird allen Mitgliedern, Sympathisanten und Newsletter-Abonnenten kostenlos zugestellt (hier anmelden).

Klassenlehrkräfte als Rückgrat der Volkschule

Diskussion um eine Neukonzeption der Lehrerbildung

Breit ausgebildete Klassenlehrkräfte sind zurzeit gesucht wie noch nie. Doch die pädagogischen Hochschulen scheint diese Tatsache wenig zu kümmern. Vielmehr hat man mit dem neuen Ausbildungskonzept den Generalisten dermassen die Flügel gestutzt, dass das Ausüben der Klassenlehrerfunktion immer schwieriger wird.

Moderner Unterricht stützt sich strukturell auf zusammenhängende Unterrichtsblöcke. Um diesen Vorteil zu nützen, braucht es Lehrkräfte,…

Immer mehr Volksinitiativen zum Lehrplan 21 kommen zustande!

Mit der Einreichung der Volksinitiative «Ja zu Lehrpläne vors Volk» im Kanton Schaffhausen vom 23. Dezember 2015 sind es mittlerweile acht Kantone, in denen Volksinitiativen zustande gekommen sind, die den Lehrplan 21 der Volksmitsprache unterstellen wollen. In drei zusätzlichen Kantonen sind Unterschriftensammlungen am Laufen, in einigen weiteren Kantonen befinden sich Initiativen in Vorbereitung.

Einspruch! – Kritische Gedanken zu Bologna, HarmoS und Lehrplan 21

Unter Federführung des Bieler Lehrers und GLP-Politikers Alain Pichard, der bereits das lehrplankritische Memorandum «550 gegen 550» initiierte, schaltete sich eine Gruppierung aus linken und linksliberalen Kreisen in die Debatte um den Lehrplan 21 ein. In der Broschüre «Einspruch!» äussern sich bekannte Persönlichkeiten, die kein gutes Haar am zu bürokratielastigen Lehrplan lassen.

Unfassbare politische Manipulation von Schülern

Aus der «Schweizerzeit», Ausgabe vom 4. Dezember 2015: Unverfroren fordert der Rektor der Kantonsschule Stadelhofen seine Schüler auf, eine Webseite zu konsultieren, auf welcher diese Anliegen mit Namen und/oder einer Spende unterstützen können. Dieser Obolus- Zwang verstösst gegen das staatliche Neutralitätsgebot.