Entscheid Spracheninitiative bringt Bewegung in Lehrplan21

Erschienen in der Südostschweiz vom 16. Mai 2016 zur Fremdsprachen-Initiative im Kanton Graubünden

Einmal mehr zeigt Regierungsrat Martin Jäger, dass er eigenmächtig handelt. Zuerst attestiert er Wohlwollen und Sympathie für die Sieger, doch dann wird mit der Angst vor Schulqualitätsabbau - und der Chancengleichheit geschürt. Als Mitglied der EDK Schweiz, kann der Kanton nicht machen, was er will und beiläufig wird erwähnt, dass der Bundesrat ein Sprachengesetz erlassen könnte, weil auch in and…

«Grundlagen für den LP21» als «Büchse der Pandora»

Die „Grundlagen für den Lehrplan 21“ wurden ab 2006 von einer kleinen Projektgruppe mit folgenden Mitgliedern erarbeitet: Marco Adamina, lic. phil. nat., dipl. Geograph, Dozent der PH Bern; Konstantin Bähr, M.A., Stv. Leiter der Bildungsplanung des Kantons Zürich; Christian Studer, Vorsteher des Amt für Volksschulen des Kantons Basel - Landschaft, Liestal; Anton Strittmatter , Dr. phil., Leiter Pädagogische Arbeitsstelle des LCH ; Brigitte Wiederkehr Steiger, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Regionalsekretariats der EDK - Ost, St. Gallen. Auffallend ist, dass keine in der Praxis stehende Pädagogen zugezogen wurden

Informiert die Bevölkerung über den Lehrplan 21!

Blog-Artikel von Fritz Tschudi auf suedostschweiz.ch vom 4. Mai 2016

Das beharrliche Schweigen der Offiziellen nennt sich in der Sprache des Lehrplans 21 (LP21) «Kompetenzkompensationskompetenz». Diese hat sich anscheinend zur wichtigsten Basiskompetenz in der heutigen Bildungspolitik gemausert. Sie gilt als unverzichtbar. Und in der Tat: Für die breite Öffentlichkeit ist der Lehrplan 21 ein grosses Fragezeichen geblieben. Vor allem die Eltern schulpflichtiger Kinder warten auf überzeugende An…

HarmoS: Entledigen wir uns der Fesseln

Leserbrief «HarmoS: Entledigen wir uns der Fesseln», erschienen am 3. Mai 2016 im St. Galler Tagblatt. Bezugnehmend auf den Artikel «Klares Bekenntnis zu HarmoS», Ausgabe vom 28. April 2016.

Gegen übermässige Reformen

Leserbrief «Gegen Reformen», erschienen am 2. Mai 2016 im St. Galler Tagblatt. Bezugnehmend auf den Artikel «HarmoS ist erst der Anfang», Ausgabe vom 28. April 2016.

Wenig überzeugende neue Lernkultur

Leserbrief in der «NZZ», erschienen am 28. April 2016

Um im Bildungswesen den gegenwärtigen Herausforderungen adäquat zu begegnen, fordert Rolf Arnold in seinem Gastkommentar «Es dämmert -nach vorn. Wider die Polemiken gegen die neue Lernkultur» (NZZ 19. 4. 16), das bisherige Konzept «<Learning from the past> dringend zu modifizieren» und sich von der «Fixierung auf Inhalte [zu] lösen».

Schulgemeinde Eduzis - es wird immer teurer, dümmer zu werden!

Aus der «Schweizerzeit», Ausgabe vom 10. Juni 2016 (www.schweizerzeit.ch) Text zur Verfügung gestellt. Bitte verbreiten Sie diesen Text an so viele Adressen wie möglich! --> Den Text als .PNG-Datei hier herunterladen (auf den Link klicken): Eduzis - Schweizerzeit

Stellen Sie sich vor, Ihre Tochter oder Ihr Sohn hätten gerade den Übertritt in die Oberstufe geschafft. Nach ein paar Wochen auf der neuen Schulstufe brächten sie einen Brief der Schulleitung nach Hause.

Der Brief richtet sich an alle Eltern. Und diese erhalten die folgende Information:

«Die Schülerinnen und Schüler haben mit dem Team seit September 2015 an den Grundsätzen des Lebensraum Eichi gearbeitet. In einem mehrstufigen Prozess sind in altersdurchmischten Gruppen Produkte zu den demokratisch abgenommenen Grundsätzen entstanden.»

Bericht zu LP21-Veranstaltung in Weinfelden vom 8. Juni 2016

Veranstaltungsbericht

Kritik an der Kompetenzorientierung im Lehrplan 21

Mit der Podiumsdiskussion am Mittwoch, 8. Juni 2016, im voll besetzten Rathaussaal Weinfelden nimmt im Thurgau der Abstimmungskampf über die Einführung des neuen Lehrplanes Fahrt auf. Vermutlich im November soll das Stimmvolk über die Volksinitiative „Ja zu einer guten Thurgauer Volksschule ohne Lehrplan 21“ befinden.

Alain Pichard: Ahmed gab mir immer die Hand

Ein verweigerter Handschlag zweier Jugendlicher, eine Vereinbarung, die übliche mediale Erregung und zahlreiche Erklärungen von Islamexperten, Frauenrechtlerinnen, kantonalen Erziehungsdirektoren, ja sogar einer Bundesrätin sorgten wieder einmal für eine deftige Islamdebatte.

Erfolg für den Lehrplan 21? Die Wahrheit ist: Appenzeller «zerpflücken» das Reformprojekt!

Am Sonntag, 24. April 2016, behandelte die Landsgemeinde des Halbkantons Appenzell-Innerrhoden eine Einzelinitiative zum Lehrplan 21. Die Promotoren dieses umstrittenen bildungspolitischen Reformprojekts verkaufen die Ablehnung der Initiative «Für eine starke Volksschule» unverfroren als ersten Etappensieg für den Lehrplan 21, über dessen Einführung in den kommenden Monaten in diversen Kantonen an der Urne abgestimmt werden wird. Was diese Kommentatoren offensichtlich ausblenden: Landammann Inauen versicherte den Bürgern ausdrücklich, der Lehrplan 21 werde «in moderater, eigenständiger Form umgesetzt». Man werde der hiesigen Kultur und Tradition sowie den christlichen Werten verpflichtet sein.

Keine Schule von Bürokraten

Leserbrief vom 20. April 2016 im St. Galler Tagblatt, bezugnehmend auf den Artikel «Regierung hält nichts von HarmoS-Austritt» Ausgabe vom 15. April 2016

Im Artikel «Regierung hält nichts von HarmoS-Austritt» wird der Standpunkt der Regierung wiedergegeben, der leider nach wie vor nicht den Tatsachen und den Zielen einer starken St. Galler Volksschule entspricht. Eine (knappe) Mehrheit der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger stimmte 2008 sinnvollerweise für eine moderate Annäherung der kantonalen …

Zürcher Lehrplan 21 in die Vernehmlassung

Leserbrief, erschienen in der Neuen Zürcher Zeitung vom 23. April 2016

Der Bericht von Walter Bernet über die Präsentation des in die Vernehmlassung gehenden Zürcher Lehrplans 21 gibt leider die berechtigt en Argumente der Gegner nicht wieder. Es kann keine Rede davon sein, dass sich die Gegner des Lehrplans 21 eine Schule wie zu Gotthelfs Zeiten wünschen, wie Bildungsdirektorin Silvia Steiner suggeriert, sondern diese stören sich an wesentlichen Punkten wie der hohen Anzahl der Kompetenzen und…

Schwer verdaulicher Zürcher Lehrplan

Leserbrief, erschienen in der Neuen Zürcher Zeitung vom 23. April 2016

Es ist angerichtet! Zumindest vorläufig. Am vergangenen Freitag tischte uns Bildungsdirektorin Silvia Steiner den Entwurf des Lehrplans 21 auf, zugeschnitten auf die Verhältnisse an der Zürcher Volksschule (NZZ 16.4.16). Viele Köche haben an seiner Entstehung mitgewirkt. Herausgekommen ist aber ein nur schwer bekömmliches Gericht, von dem manch ein Brocken in dieser Form wohl in manchen Hälsen stecken bleibt. Am Esstisch der…

Endlich eine öffentliche Diskussion über den Lehrplan 21

Leserbrief vom Donnerstag, 21. April 2016, erschienen auf vilan24.ch

Zürich: Überladene Lektionentafeln als Abbild des Lehrplans 21

Bericht von der Medienkonferenz zur Eröffnung der Vernehmlassung zum Zürcher Lehrplan 21

Hanspeter Amstutz: «Überfüllte Lektionentafeln aufgrund eines hohen Erwartungsdrucks»

Diskussionsbeitrag von Hanspeter Amstutz zur Vernehmlassung des Zürcher Lehrplans 21: Überfüllte Lektionentafeln aufgrund eines hohen Erwartungsdrucks

Schafft ein möglichst lückenloses Bildungsprogramm eine starke Volksschule? Dies könnte man fast vermuten, wenn man einen Blick auf die überfüllten Lektionentafeln des in die Vernehmlassung geschickten Zürcher Lehrplans 21 wirft. Getragen von der Vorstellung, dass eine detaillierte Planung mit nicht weniger als 2700 Teilzielen den Erfolg schon fast garantiere, wird die Volksschule ganz gehörig unter einen Erwartungsdruck gestellt. Da werden 36 Wochenlektionen im achten Schuljahr festgelegt, obwohl man längst weiss, dass kaum ein Schüler ohne Leistungseinbussen dieses Wochenprogramm schafft.

Mitsprache bei Bildungsfragen - Doppelinitiative in Graubünden lanciert

Das Komitee «Gute Schule Graubünden» hat am 11. April 2016 folgende zwei Volksinitiativen lanciert:

1. Verfassungsinitiative «Gute Schule Graubünden - Mitsprache bei wichtigen Bildungsfragen»
2. Gesetzesinitiative «Gute Schule Graubünden – Mitsprache bei Lehrplänen»

Damit die beiden Volksinitiativen zustande kommen, müssen mindestens 4‘000 Stimmberechtigte (Verfassungsinitiative) bzw. 3'000 Stimmberechtigte (Gesetzesinitiative) des Kantons Graubünden die Initiativen innert eines Jahres unterzeic…

«Volksschüler im Gestrüpp der Bildungsbürokratie»: Der Fall Bettina

Bettina [echter Name dem Bildungs-Kompass bekannt] besucht eine Reformschule, in welcher – offiziell bewilligt und gefördert von der Zürcher Bildungsdirektion – modische Reformen gleichsam paketweise in einem über Jahre angelegten Schulversuch ausprobiert werden. In Bettinas Klassenzimmer stehen eine ganze Serie von Schulreformen, die den Reformfunktionären wichtig sind, gleichzeitig im Versuch…

Polit-Agitation an Zürcher Mittelschulen: Bildungsdirektorin Silvia Steiner antwortet der Aktion Bildungs-Kompass

Am 8. Februar 2016 schrieb die Aktion Bildungs-Kompass einen Brief an Dr. Silvia Steiner, Regierungsrätin und Bildungsdirektorin. Wir wiesen in diesem Brief auf uns bekannte Fälle massiver politisch motivierter Beeinflussung seitens mehrerer Rektoren und Lehrern gegenüber ihren Schülern hin und erbaten, umgehend Massnahmen zu ergreifen. Unter anderem bewarben sie ein mit politischen Forderungen gespicktes «Zürcher Manifest für die Bildung», liessen an einer Schule politische Werbeplakate aufhängen und führten im Sportunterricht «Flashmobs» durch.

«Schweizerzeit» vom 18.03.2016: Verblüffende Widersprüche bei Zürcher Polit-Agitation

Aus der Rubrik «Churz und bündig» zu politischer Agitation, erschienen in der «Schweizerzeit» vom 18. März 2016:

In der Ausgabe 05/2016 berichtete die «Schweizerzeit» über schwerwiegende politische Beeinflussung von Schülern an Zürcher Gymnasien. Am 9. März 2016 machte der Zürcher Regierungsrat nun seine Antwort auf eine kritische parlamentarische Anfrage der Kantonsräte Hans-Peter Amrein und Rolf Robert Zimmermann öffentlich. Der Regierungsrat verhedderte sich dabei in verblüffende Widersprüch…

Einhalt gebieten

Leserbrief, erschienen in der NZZ vom 9. März 2016

Meines Erachtens ist der Ärger der Lehrplan-Gegner (NZZ vom 23.2.2016) nachvollziehbar. Wenn schon eine Initiative mit der grossen Zahl von rund 12'000 Unterschriften eingereicht und als gültig erklärt wurde, die eine Abstimmung zur Einführung des Lehrplans 21 verlangt, darf nicht einfach unbeirrt weitergemacht werden, wie wenn nichts geschehen wäre. Die Inhalte dieses Werks sind derart umstritten, dass unbedingt dem Volk Gelegenheit gegeben we…

Bettina

Bettina besucht eine Reformschule, in welcher – offiziell bewilligt und gefördert von der Zürcher Bildungsdirektion – modische Reformen gleichsam paketweise in einem über Jahre angelegten Schulversuch ausprobiert werden.

Fremdsprachen-Evaluation Zentralschweiz: Hier sind die Berichte

Was früher Fremdsprachenunterricht tatsächlich bringt ist je länger je mehr klar: Nämlich erwiesenermassen wenig bis gar nichts (wir berichteten)! Die veröffentlichten Schlussberichte geben nun Einsicht in die Evaluation der Primarfremdsprachen, die von der Bildungsdirektoren-Konferenz Zentralschweiz beauftragt wurde.

Interessant: Trotz dieser bedenklichen Befunde hält die Bildungsdirektorenkonferenz am Unterricht von zwei Fremdsprachen an Zentralschweizer Schulen fest.

Laden Sie hier die inter…

Die Illusion vom Ende der Ausgrenzung

Erschienen am 6. April 2016 im Blog von suedostschweiz.ch.

Integration fordert für alle Menschen die volle Teilnahme am gesellschaftlichen Leben. Dabeisein ist alles. Mit Ausgrenzung soll Schluss sein. «Es ist normal, verschieden zu sein» oder «jedes Kind ist besonders». 

Elisabeth Calcagnini

Diese Devisen wurden zu einer neuen Weltanschauung erklärt, die in alle sozialen Bereiche ausstrahlte. Wer mag da widersprechen? Weltweit forderten die Vereinten Nationen die Auflösung aller Spezial- und S…

Kontroverse um Frühfranzösisch im Thurgau

Ein Thema, das für rote Köpfe sorgt: Hilft bereits auf der Primarstufe unterrichtetes Frühfranzösisch tatsächlich, die Sprache besser zu erlernen, als wenn die Schüler die Fremdsprache erst in der Oberstufe lernen? Abseits der beschworenen Gefährdung des nationalen Zusammenhalts gibt es durchaus gewisses Verständnis aus der Westschweiz dafür, dass ein Verzicht frühen Fremdsprachenunterricht keineswegs ein Votum gegen die französische Sprache ist.

Dazu ein Beitrag der TV-Sendung «10vor10» vom 1.…

Vorgeschobener Verfassungsbruch

Leserbrief publiziert am 6. April 2016 im St. Galler Tagblatt zu dem Artikel „Thurgauerlied steht im Lehrplan“ und weiteren Ausführungen dazu auf Seite 19, Ostschweiz, erschienen am Samstag, 2. April 2016

Dass der Thurgau mit der Verschiebung des Französisch Unterrichts und damit der zweiten Fremdsprache an die Oberstufe einen Verfassungsbruch begehen soll, ist nichts anderes als eine gewollte Auslegung. Entscheidend müsste sein, ob diese Schüler am Ende der obligatorischen Schulzeit ein vergle…

Tagblatt-Interview mit Verena Herzog: «Das ist emotionales Getue»

Das «Tagblatt» führte am 6. April 2016 ein Interview mit Verena Herzog, Thurgauer SVP-Nationalrätin und Vorstandsmitglied der Aktion Bildungs-Kompass. Hier publizieren wir das Interview. Quelle: tagblatt.ch

SVP-Nationalrätin Verena Herzog ist Urheberin der Debatte über die Abschaffung des Frühfranzösisch. Sie ist überzeugt, dass dies den Thurgauer Schülern zugute kommt. Interventionsdrohungen von Bundesrat Alain Berset machen ihr keinen Eindruck.

VON MICHÈLE VATERLAUS

Frau Herzog, glauben Sie,…

Lehrplan 21 hält nicht, was er verspricht

Erschienen auf soaktuell.ch am 19. April 2016

Eigentlich wollte die Schweiz 2006 einfach die kantonalen Schulsysteme harmonisieren. Doch dann hat die Bürokratie der Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK) ein Monstrum erschaffen, den Lehrplan 21. Noch 2011 erklärte die EDK: „Bund und Kantone verständigen sich auf wenige konkrete und überprüfbare Ziele.“ Unter Ausschluss der Öffentlichkeit wurde drei Jahre gewerkelt. Am Ende des Prozesses steht nun ein fast 500 Seiten dickes Werk.

Der Schulstoff wir…

Verlogenheit der Zürcher Bildungsdirektion

Leserbrief erschienen in der Weltwoche vom 17. Dezember 2015 - bezugnehmend auf «Lehrerinnen»; Philipp Gut über das Bildungswesen

Dem Autor ist beizupflichten sowohl betreffend Bundesgerichtsurteil als auch bezüglich der Teilzeitstellen im Lehrer(innen)beruf. Wie in vielen andern Reformsparten haben erfah­rene Lehrkräfte auch hier gewarnt und eine Aufsplitterung der Unterrichtspensen als für die Kinder nicht wünschenswert bezeichnet. Die zürcherische Bildungsdirektion wusste es ­besser, und bal…

Bildungsausgaben dürfen hinterfragt werden

Leserbrief erschienen am 12. Dezember 2015 im «Zürcher Oberländer»

Eine halbe Milliarde Franken wollen die Kantone in den nächsten drei Jahren bei der Bildung sparen, und in mancher Zürcher Oberländer Gemeinde sollen die Bildungsausgaben spürbar reduziert werden. Eine erste Reaktion auf diese Ankündigungen ist eine verständliche Empörung, denn Bildung ist bekanntlich unsere beste Investition in die Zukunft. Mehr Geld für die Bildung entspricht durchaus meinem Credo, aber ich finde eben auch den…

Leserbrief zur Bildungsbeilage der NZZ am Sonntag vom 20.03.2016

Auch in der Bildungsbeilage gibt es einzelne Stimmen, welche sich noch nicht von der Illusion einer integrativen Schule verabschiedet haben. Und im Südtirol soll sie angeblich klappen - allerdings mit einem riesigen, geradezu unvernünftigen Aufwand. Fazit der diversen Beiträge ist aber das, was in grosser Schrift am Anfang steht: «Schiffbruch einer schönen Idee». Niemand gibt natürlich gerne zu, dass etwas Falsches gemacht wurde. Man sollte aber dennoch die Grösse haben, dies einzugestehen. Die…

Macht das Frühsprachenbad überhaupt Sinn?

Macht das Frühfremdsprachenbad aus pädagogischer Sicht überhaupt Sinn? Erst spät am Abend hat 10 vor 10 endlich diese Frage gestellt. Wie bei einem schlechten 1. April-Scherz wurde tagsüber immer wieder der eidgenössische Sprachenstreit heraufbeschworen, nur weil die Thurgauer ihre wohl begründete Konsequenz aus dem Frühfremdsprachendebakel gezogen haben.

Gemäss den verschiedensten Studien ist es für Kinder entscheidend, zuerst einmal in der Standardsprache sattelfest zu sein, um unter den Schu…

Baselland: Abstimmung über Lehrplan 21-Einführung am 5. Juni 2016

Am 5. Juni 2016 stimmt die Stimmbevölkerung des Kantons Basel-Landschaft über drei wichtige bildungspolitische Volksinitiativen des Komitees «Starke Schule Baselland» ab. Es sind dies folgende drei Vorlagen: 1. Verzicht auf Sammelfächer; 2. Lehrplan 21 sinnvoll überarbeiten; 3. Bildungsqualität auch für schulisch Schwächere (KVS).

Alain Pichard in der BaZ vom 24.03.2016: Zivilcourage vs. Bürokratie

Dieser Kommentar ist erschienen in der Basler Zeitung vom 24. März 2016

Über den Lehrplan 21 und eine erziehungswissenschaftliche Wende

Zivilcourage vs. Bürokratie

Von Alain Pichard

Mit dem Lehrplan 21 wird eine erziehungswissenschaftliche Wende vollzogen – weg von klassischen Lernzielen, hin zur Kompetenzorientierung. Dieser Paradigmenwechsel stellt auch die Frage nach der Beurteilung neu. Die Diskussion über das Messen von Leistungen und das Bewerten von fachlichen und insbesondere überfachli…

BaZ: Düstere Aussichten für den Lehrplan 21 - mit Statement der Aktion Bildungs-Kompass

Die Basler Zeitung berichtet am 21. März 2016 über die düsteren Aussichten des Lehrplans 21 - mit Auszügen der Position der Aktion Bildungs-Kompass.

Kinderärzte Schweiz: Geht der Lehrplan 21 uns etwas an?

Kinderärzte Schweiz, 18. März 2016

Geht der Lehrplan 21 uns etwas an?

von Jürg Barben und Arnold Bächler

Im letzten Jahr wurden der Lehrplan 21 und die damit verbundenen Schulreformen in den Medien sehr kontrovers diskutiert. Anfänglich haben sich vor allem rechtskonservative Kreise kritisch zu den problematischen Entwicklungen um Harmos, den Lehrplan 21 und das Frühsprachenkonzept geäussert. Mit der Informationsbroschüre «Einspruch» haben sich gegen Ende des Jahres aber auch namhafte linkslibe…

Brisant: Vater des Bildungsartikels kritisiert Lehrplan 21

Im Dezember 2015 wurde in den Medien erstmals über den linken Widerstand gegen den Lehrplan 21 berichtet. Bisher behaupteten sie immer, der Widerstand würde lediglich von „rechtskonservativen“, „ewiggestrigen“ Kreisen kommen. Dabei gab es schon lange und immer wieder linke Stimmen, wie diejenige von Hans Zbinden, langjährigem SP-Nationalrat und Vater des Bildungsartikels von 2006 in der Bundesverfassung.

Studie belegt: Zentralschweizer Schüler verfehlen Französisch-Lernziele klar!

(...) Zum ersten Mal liegt eine breit angelegte Studie vor, die die Leistungen der Schüler im Fremdsprachenunterricht untersucht und für eine Versachlichung der emotional geführten Diskussion sorgen soll. Das Institut für Mehrsprachigkeit (IfM) der Uni Freiburg und der Pädagogischen Hochschule Freiburg analysierte die Leistungen von 3'700 Schülerinnen und Schülern der 6. und 8. Klasse in der Zentralschweiz. In den sechs Kantonen gilt das Modell 3/5: Ab der 3. Primarklasse wird Englisch unterric…

Baselland: Lehrplan 21 vor dem Aus? Motion verunmöglicht ausschliesslicht kompetenzorientierten Lehrplan!

Am 17. März 2016 ist im Baselbieter Landrat eine wichtige Motion mit Brisanz überwiesen worden. Der Vorstoss wurde entgegen der Empfehlung der Regierung nicht als Postulat, sondern als Motion (verbindlicher Auftrag) überwiesen. Ein kompetenzorientierter Lehrplan wird damit verunmöglicht. Ausserdem werden die Lernziele in Jahresplänen (an Stelle von Zyklen) festgeschrieben.

Vorstoss im Kanton Bern fordert: Keine vorzeitige Einführung des Lehrplans 21

Obwohl für die Volksinitiative "Für demokratische Mitsprache - Lehrpläne vors Volk" noch immer Unterschriften gesammelt werden, gab die Erziehungsdirektion des Kantons Bern am 18. März 2016 bekannt, den Lehrplan 21 per 1. August 2018 gestaffelt einführen zu wollen. Für Grossrat Thomas Knutti ist dieses Vorgehen demokratiepolitisch fragwürdig. Zusammen mit Mitunterzeichnern reichte er eine parlamentarische Motion ein, welche verlangt, die Einführung des Lehrplans 21 bis zur Volksabstimmung über …

Mind. 4,5 Millionen: So viel kostet die Einführung des Lehrplan 21 im Kanton Graubünden

Der Blog schuleschweiz.blogspot.ch hat ein Dokument veröffentlicht, welches aufzeigt, mit welchen Kosten die Einführung des Lehrplan 21 im Kanton Graubünden verbunden sein soll. Die Kostenzusammenstellung für die Einführungsphase des Lehrplans 21 hat das Bündner Erziehungsdepartement zuhanden des Grossen Rates zusammengestellt. Nicht in diesen Kosten eingerechnet sind die Lehrmittel, die beträchtliche Zusatzkosten verursachen.

Die Zukunft der Schule: Wie und was lernen unsere Kinder?

Die Sendung Einstein (SRF) befasst sich mit der Zukunft der Schule. Welche Rolle spielen Computer oder sogar Roboter? Es werden verschiedene Modelle angesprochen (altersdurchmischtes Lernen, individualisierendes Lernen) und die Lernforscherin Elsbeth Stern kommt immer wieder erklärend zu Wort. Für sie sind die Inhalte wichtiger als die Lernstrukturen. Dies scheint man heutzutage aber eher in den Hintergrund zu rücken, bilanziert Stern. Der Leiter des MINT - Zentrums der ETH macht Beispiele für …

Hanspeter Amstutz: «Jetzt müssen wir die Übung abbrechen»

Der pensionierte Lehrer und ehemalige EVP-Kantonsrat Hanspeter Amstutz im «TagesAnzeiger» vom 27. Februar 2016: Sprachlastigkeit an Schulen: «Jetzt die Übung abbrechen»

Erziehung zu angepassten Untertanen

Es vergeht kaum eine Woche in der nicht ein "Hund" in Sachen Lehrplan 21 von den Medien ausgegraben wird und jedes Mal werden die Beteuerungen der Erziehungsdirektoren, „der Lehrplan 21 ändere nichts“, Lügen gestraft. Jede weitere Enthüllung zeigt, dass bei der Volksschule "kein Stein auf dem anderen" bleiben würde und dass unsere Kinder nach den neoliberalen Plänen der Wirtschaftsorganisation OECD (Pisa) zu angepassten Untertanen umerzogen werden sollen.

LP21-Gesinnungssoldaten für Untertanenid…

Computer ersetzen nicht das Lernen

Leserbrief zu «Gewinn fliesst in Vorfinanzierungen Ausgabe vom 11. Februar 2016»

An den Oberuzwiler Schulen soll die Informatik-Infrastruktur für 1,9 Millionen Franken erneuert und erweitert werden. Laut Gemeinderat sei die heutige IT-Ausrüstung in die Jahre gekommen und genüge den Ansprüchen nicht mehr. Welchen Ansprüchen muss diese Ausrüstung in einer Schule genügen? Sind die Lehrerinnen und Lehrer in den Evaluationsprozess einbezogen worden?

Gemäss dem Leiter Volksschule, Gallus Rieger, habe…

«Kompetenzen» im Lehrplan 21

Unter «Kompetenz», wonach der Lehrplan 21 ja schwerpunktmässig ausgerichtet ist, kann ich mir wenig oder viel vorstellen. So bin ich dann mal ins Internet gegangen und habe mich bei Wikipedia informiert: https://de.wikipedia.org/wiki/Kompetenz. Nun bin ich noch mehr verwirrt, vielleicht bin ich zu dumm, ich habe nicht studiert. Ich habe weder die Matura noch das Abitur. Übrigens, das deutsche Abitur-Niveau entspricht etwa einem schweizerischen Sekundarschule A-Wissensstand.

Die verbotenen Pausenbrötchen

Eifrig wird diskutiert, wie man Eltern und Kinder umerziehen könnte. Eltern sollen den Kindern für Znüni und Zvieri nur noch gesunde Ernährung von zu Hause mitgeben und Kinder sollen Ernährung, die nicht politisch korrekt, ethisch und möglichst vegan hergestellt ist, mit Entrüstung zurückweisen, die Eltern bei den Lehrkräften denunzieren und für Abhilfe sorgen lassen.

Mediendienst Bildungs-Kompass vom 29. Februar 2016

Der Mediendienst der Aktion Bildungs-Kompass informiert über aktuelle Entwicklungen in der schweizerischen Volksschulpolitik und setzt kritische Akzente.

Zürcher Volksinitiative «Mehr Qualität – eine Fremdsprache an der Primarschule» eingereicht

Medienmitteilung des Komitees für nur eine Fremdsprache an der Primarschule

Am Freitag, 26. Februar 2016, wurde die Volksinitiative für eine Fremdsprache an der Primarschule mit 9‘270 Unterschriften eingereicht. Damit wurde ein deutliches Zeichen für eine bessere Staffelung des Fremdsprachenerwerbs in der Schule gesetzt. >> Die Medienmitteilung im PDF-Dokument herunterladen (hier klicken)

Die Rückmeldungen von den vielen Sammelaktionen im ganzen Kanton ergeben ein klares Bild. Das Lernen zweie…

Neue Broschüre: «Was will uns der Lehrplan 21 sagen?»

Mit «Was will uns der Lehrplan 21 sagen?» hat der Bildungsexperte Bruno Nüsperli (Mitglied des Aargauer Komitees «Ja zu einer guten Bildung – Nein zum Lehrplan 21») eine brisante 20-seitige Broschüre herausgegeben, die ab sofort bestellt werden kann. Der Verfasser hat den Lehrplan 21 ein ganzes Jahr lang intensiv studiert und jede einzelne «Kompetenz» gelesen und gewichtet.

In der nun vorliegenden, sehr lesenswerten und kompakten Broschüre sind zu jedem Fach die fragwürdigsten und banalsten Kom…