Video: Stopp der unsäglichen Volksschul-Reformitis!

Schluss mit der überbordenden Reformitis und Bürokratie an der Volksschule! Ja zu Lehrplänen vors Volk in den Kantonen Bern und Zürich am 4. März 2018.

„Hände weg von meinen Kindern!“

Unter dem Motto „Hände weg von meinen Kindern!“ (#ConMisHijosNoTeMetas) sind in Peru landesweit über 1,5 Millionen Eltern, Lehrer und besorgte Bürger im Jahr 2017 gegen den neuen Lehrplan mit der Genderideologie („Kinder sollen ihr Geschlecht selber wählen können“) auf die Strasse gegangen.

Starke Volksschule Kanton Bern – jetzt unterstützen auf Tells-Geschoss.ch

Unsere bewährte Volksschule gehört dem Volk. Alle Ausgaben der Schule (Infrastruktur, Lehrmittel, Lehrerlöhne) und der Bildungsadministration werden durch unsere Steuergelder finanziert. Unterstützen Sie den Abstimmungskampf des Komitees «Starke Volksschule Kanton Bern»: Jetzt mit dem Crowdfunding-Projekt auf Tells-Geschoss.ch.

Radikale Schulreformen 2006-2016

2006 nahm das Volk den Bildungsartikel unter dem Schlagwort „Harmonisierung“ an, in der Meinung, damit würden nur Schulanfang und Bildungsziele angeglichen. Im gleichen Jahr begann ein kleines Projektteam von Experten für „Kompetenzorientierung“ mit der Ausarbeitung der Grundlagen für den Lehrplan 21. Im gleichen Jahr begann die Gemeinde Uetikon am See mit der Planung des „selbstgesteuerten Lernens“, damit die Schule im Dorf bleiben durfte. Alles Zufall? Honi soit qui mal y pense!

Alain Pichard: Lehrplan 21 - Steuerung und Kontrolle statt Harmonisierung

Der schweizweit bekannte Lehrer Alain Pichard (Gewerkschafter und Mitglied der GLP) aus Biel analysiert den Lehrplan 21 in einem Referat in Baden (Kt. Aargau). Sehr sehenswert.

PISA-Absturz - Wissensabbau beim Lehrplan 21 gefährdet die direkte Demokratie

Kürzlich hat der Medienpädagoge Thomas Merz von der Pädagogischen Hochschule (PH) Thurgau in verschiedenen Zeitung für die Medienbildung geworben, die neu im Lehrplan 21 als Pflichtstoff aufgenommen werden soll. Medienpädagoge Thomas Merz fürchtet, dass die Gesellschaft in ein Demokratiedefizit hineinläuft, wenn immer mehr Menschen bei Falschmeldungen („Fake News“) in den Medien nicht mehr zwischen wahr und falsch unterscheiden können.

Polit-Stammtisch zum Thema «Bildung: Für die Zukunft gerüstet?»

Am Freitag, 16. Dezember 2016, wurde in der Sendung «Polit-Stammtisch» auf Schweiz5 über das brandaktuelle Thema «Bildung: Für die Zukunft gerüstet?» diskutiert. In ungezwungener Atmosphäre wurde kurzweilig darüber debattiert, was in der Volksschule heute falsch läuft und was zu verbessern ist. Mit dabei war unter anderem Anian Liebrand, Vorstandsmitglied der Aktion Bildungs-Kompass.

Pisa und der heimliche „Wochenplan“

Enthusiastische Medienberichte über Pisa 2015 können nicht darüber hinweg täuschen, dass die Resultate durchwegs schlechter als bei Pisa 2012 ausgefallen sind und die Schweiz von Rang 14 auf Rang 18 abgerutscht ist bzw. von anderen Nationen überholt wurde. Die dürftigen Erklärungen zu diesem Absturz sind nicht nachvollziehbar.

„Kompetenzorientierung“: Schulabbrecher als „Kanonenfutter“?

10 Jahre nach der Umstellung auf die „Kompetenzorientierung“ (nach Weinert-/OECD) in Deutschland im Jahre 2005, fällt die Bilanz für die am meisten reformierten Bundesländer vernichtend aus. Das «Musterländle» Baden-Württemberg stürzte 2015 mit Fratton-«Gemeinschaftsschule» völlig ab. Die Zahl der Schulabbrecher und Schulabgänger, die nicht für den Arbeitsmarkt vermittelbar sind, nimmt dramatisch zu.

Vernebelungssprache in der Bildungswelt

Die Sprache kann Tatsachen verschleiern, aber sie kann keine Tatsachen schaffen. Dass man das ausgerechnet im Bildungswesen ignoriert, ist fahrlässig.

Schwachsinniger Sprachen-Kleinkrieg an Hochschulen

Pädagogische Hochschulen versuchen, die Sprache der Studenten zu kontrollieren. Während der schriftlich festgehaltene Sprachleitfaden an der Pädagogischen Hochschule Zürich noch als Empfehlung zu verstehen ist, ist er an der PH Bern bereits verbindlich. Das Stossende dabei: Beide sind fehlerhaft.

Schaffhausen: Ja zu Lehrpläne vors Volk am 27. November 2016

Die SVP des Kantons Schaffhausen empfiehlt mit 45 Ja- zu 2 Nein-Stimmen die Initiative anzunehmen. Wir sind in der Schweiz gut gefahren damit, dass wichtige Entscheide von demokratisch legitimierten Gremien und vom Volk gefällt werden.

Lehrplan 21 – an den Lehrmitteln erkennt man den Irrsinn

Als Lehrerin habe ich den Auftrag, die gesteckten Lehr- und Lernziele in der Schule zu erreichen und die Kinder zu selbständigen, lebenstüchtigen Persönlichkeiten mit Verantwortung gegenüber Mitmenschen und Umwelt zu bilden. Dies in Ergänzung zur Erziehung der Eltern.

Die Angst der Bildungs-Bürokratie vor dem Volk

Wenn der Lehrplan 21 so gut wäre, wie von den Befürwortern immer wieder behauptet, müssten alle die Volksinitiative für eine gute Thurgauer Volksschule unterstützen, welche die Genehmigung des Lehrplans mit Referendumsmöglichkeit vorsieht. Da man sich aber der Sache so sicher nicht ist und nach dem HarmoS-Schock vor einem negativen Volksentscheid Angst hat, wird ein demokratisches Verdikt mit allen Mitteln hintertrieben.

Volksabstimmung zum Lehrplan 21: Bildungsabbau und Kostenexplosion

Leitartikel von Verena Herzog, erschienen in der «Schweizerzeit», Ausgabe vom 28. Oktober 2016.

Schule begeistert und motiviert, wenn ihre menschliche Dimension in den Mittelpunkt gestellt wird und Bildung zur Beziehungssache wird.

Cédric

Bei Cédric, dem Sohn eines geschätzten Freundes, stellten die Psychologen Disgrammatismus (eine «Sprachentwicklungsstörung») und Dyskalkulie (behandelbares «Verständnisproblem im arithmetischen Grundlagenbereich») fest.

Sprache: Murks ohne Ende

Vor 20 Jahren wurde die Rechtschreibreform in Kraft gesetzt.
 Die Verwirrung ist grösser denn je. Ich war bei der Erarbeitung 
der Reform dabei – es war ein Fiasko

Von Horst Haider Munske

«Herr Erziehungsdirektor, was verstehen Sie unter Bildung?»

Ein Bildungsdirektor rief auf dem Podium verzweifelt aus: «Wir müssen endlich den Zeitgeist im Lehrplan einbauen, um die Probleme der komplexen Zukunft lösen zu können!»

«Lasst die Lehrer in Ruhe!»

Musiker, Produzent und Autor Chris von Rohr, 64, schreibt in seiner Kolumne in der «Schweizer Illustrierten» vom 30.08.2016 über Lehrpläne und Lehrer und den Wert der Schule für Kinder.

Lehrplan 21 im Sperrfeuer («Schweizerzeit»-BRISANT, 02.09.2016)

In mehreren Kantonen stehen heisse bildungspolitische Debatten und die ersten wegweisenden Abstimmungskämpfe an. Den Auftakt bildet St. Gallen, wo am 25. September über die Volksinitiative «Ja zum Ausstieg aus dem HarmoS-Konkordat» abgestimmt wird.

Der Freitags-Kommentar vom 2. September 2016, von Anian Liebrand, Redaktion «Schweizerzeit». Zum Artikel: «Lehrplan 21 - die heisse Phase beginnt» (auf Link klicken).

Bildung braucht Beziehung (Kommentar Carl Bossard)

Kommentar von Carl Bossard, Journal21.ch vom 24. August 2016

Allen Reformen zum Trotz: Die Lehrer-Schüler-Beziehung bleibt die unhintergehbare Bedingung für gute Lebensperspektiven der Schüler.

St. Galler Lehrer fordern Kurswechsel bei Fremdsprachen

Eine Umfrage des kantonalen Lehrerinnen- und Lehrerverbands St. Gallen hat ergeben, dass 80 % mit den HarmoS-Vorgaben nach zwei Fremdsprachen in der Primarschule nicht einverstanden sind. Lesen Sie hier das Verbandsbulletin KLV SG vom Juni 2015 (auf den Link klicken).

Video zum HarmoS-Austritt: Ja oder Nein (Volksabstimmung vom 25.09.2016 im Kanton St. Gallen)

Am 25. September 2016 stimmt der Kanton St. Gallen über die «Ja zum Ausstieg aus dem HarmoS-Konkordat» Volksinitiative ab. Videobeitrag von TV Ostschweiz vom 22.08.2016.

Schulbildung: Vielgestaltigkeit ist gefragt

Gastkommentar von Rolf Dubs 19.8.2016, 05:30 Uhr

Die häufig einseitige Überbetonung des selbständigen Lernens im Gegensatz zum Frontalunterricht steht beispielhaft für die Pendelschläge der Pädagogik.

Wie kam das Frühenglisch in die Schweiz?

von Gisela Liebe, © Zeit-Fragen, Nr. 18, 16. August 2016

Weltweit wird die Mehrsprachigkeit der Schweiz bewundert. Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass auf einem relativ kleinen Staatsgebiet mehrere Sprachgemeinschaften mit unterschiedlichen Kulturen friedlich koexistieren und sich miteinander verständigen können.

Schlecht- oder rechtschreiben? (infosperber.ch, 16.08.2016)

Kommentar von Carl Bossard, infosperber.ch, 16.08.2016

Die Schweizer Bildungsdirektoren scheinen nur ein Thema zu kennen: frühe Fremdsprachen. Aber wie steht es mit dem korrekten Frühdeutsch? Eine Studie der Universität Freiburg lässt aufhorchen.

EDK: wehe, wenn sie losgelassen!

Leserbrief, bezugnehmend auf „Streit um Frühfranzösisch: Behörden unterdrücken kritische Forschung“ in der NZZ am Sonntag, vom 18. September 2016

Wo steht der Lehrplan 21 und wie ist der weitere Fahrplan? Infografiken des Beobachters

Die Deutschschweizer Erziehungsdirektoren-Konferenz (D-EDK) hat den Lehrplan 21 in den Jahren 2010 bis 2014 erarbeitet. Mit diesem ersten gemeinsamen Lehrplan für die Volksschule haben die 21 deutsch- und mehrsprachigen Kantone den Artikel 62 der Bundesverfassung umgesetzt, mit der Absicht, die Schulziele zu harmonisieren. Über die Einführung des Lehrplans 21 entscheidet jeder Kanton gemäss den eigenen Rechtsgrundlagen. Während die Regierungen hinter dem Projekt stehen, gibt es an der Basis Widerstand. In zwölf Kantonen wird der neue Lehrplan mit Volksinitiativen bekämpft.

Ja zum Ausstieg aus dem HarmoS-Konkordat im Kanton St. Gallen

Die Diskussion über die Abstimmungsvorlage „Ja zum Ausstieg aus dem HarmoS-Konkordat“ vom 25. September 2016 ist lanciert. Weitere Infos: www.harmos-ausstieg.ch

Bildungswesen und Wirtschaft – Zu viel Gegenwart, zu wenig Zukunft

Ein Gastkommentar von Hans Zbinden über das Bildungswesen und seine Abhängigkeit von der Wirtschaft.

Seit gut einem Jahrzehnt sitzt unser Bildungswesen im Seitenwagen der Wirtschaft. Und übernimmt zusehends deren Kurzatmigkeit und Reformhektik. Mit dem paradoxen Ergebnis, dass die Zukunftswerkstätten unseres Landes vor lauter Betriebsamkeit ihre eigene Zukunft vergessen!

Praxisbeispiel des kompetenzorientierten Unterrichts

Die Schülerinnen und Schüler erhalten folgende Aufgabe: Ein neugeborenes Kaninchenpaar braucht jeweils zwei Monate, bis es geschlechtsreif ist. Ab dem zweiten Monat kommt dann jeden Monat ein Pärchen zur Welt, das seinerseits nach zwei Monaten wieder monatlich ein Pärchen kriegt. Wie viele Pärchen sind es nach einem Jahr?

Der Wert des Wiederholens (Kommentar von Carl Bossard, journal21.ch vom 12.07.2016)

Ohne Wiederholen gibt es kein Lernen. Aber wie oft muss man das noch wiederholen? Ein Ausflug zu einigen Highlights unserer Kulturgeschichte.

Vielzüngig oder scharfzüngig?

In der Sprachenfrage an den Schweizer Primarschulen herrscht babylonische Sprachverwirrung. Nun greift der Bund ein. Das verschärft die Risse im eidgenössischen Sprachgebälk. Ein Klärungsversuch.

Seichte Sprache

Kommentar von Konrad Paul Liessmann, erschienen in der Neuen Zürcher Zeitung, Ausgabe vom 20. Juli 2016

Der Bildungsauftrag geht alle an

Leserbrief von Hanspeter Amstutz, erschienen in der Neuen Zürcher Zeitung vom 15. Juli 2016

Zwängerei auf Kosten der Kinder

Die bundesrätliche Intervention zum Frühfranzösisch ist der falsche Weg. Gefragt wäre Begeisterung. Kommentar von Arthur Rutishauser, Journalist «Tages-Anzeiger», 6. Juli 2016

Kanton Zug: SVP will demokratische Genehimigung von Lehrplänen

Am 23. August 2016 reichte die SVP-Fraktion des Zuger Kantonsrats eine Motion zur Änderung des Schulgesetzes ein – mit dem Ziel, dass Lehrpläne und Stundentafeln sowie sämtliche interkantonalen Vereinbarungen im Bereich des Bildungswesens durch den Kantonsrat zu genehmigen seien. Diese Beschlüsse sollen dem fakultativen Referendum unterstehen, das heisst, das Volk kann dagegen das Referendum ergreifen und eine Volksabstimmung ermöglichen.

Lehrplan 21 – Keine Methodenfreiheit und kein Klassenunterricht mehr!

Entgegen den Behauptungen in den Medien gibt es mit dem Lehrplan 21 keine Methodenfreiheit und keinen bewährten Unterricht durch den Lehrer mehr. Bezeichnend dafür ist, dass das Wort „Methodenfreiheit“ in den „Grundlagen für den Lehrplan 21“ der D-EDK von 2010 noch vorkommt in den 2016 überarbeiteten Grundlagen für die Kantone jedoch weggelassen wurde.

Debatte um HarmoS-Ausstieg (TVO, 04.09.2016)

Debatte über die Volksinitiative «Ja zum Ausstieg aus dem HarmoS-Konkordat» (Volksabstimmung vom 25. September 2016)

Lehrplan 21 – Stand in den Kantonen (per 02.09.2016)

In mehreren Kantonen stehen heisse bildungspolitische Debatten und die ersten wegweisenden Abstimmungskämpfe an. Den Auftakt bildet St. Gallen, wo am 25. September über die Volksinitiative «Ja zum Ausstieg aus dem HarmoS-Konkordat» abgestimmt wird. Die Aktion Bildungs-Kompass liefert Ihnen eine Übersicht über den aktuellen Stand der Dinge in den Deutschschweizer Kantonen.

Starke Schule Baselland lanciert die Initiative «Ja zu Lehrplänen mit klar definierten Stoffinhalten und Themen»

Starke Schule lanciert neue Initiative

Lehrplan mit klaren Inhalten statt diffusen Kompetenzbeschreibungen

Am 7. Juli 2016, lanciert die Starke Schule Baselland die Initiative «Ja zu Lehrplänen mit klar definierten Stoffinhalten und Themen». Bis Ende Oktober 2016 möchte das Komitee die notwendigen 1'500 Unterschriften sammeln.

Die formulierte Gesetzesinitiative (Unterschriftenbogen herunterladen) will mit einem neuen Artikel im Bildungsgesetz verankern, dass die Stufenlehrpläne der Volksschulen…

Sprachenfrage nicht isoliert betrachten

Die Erkenntnis aus Simone Pfenningers Studie, dass frühes schulisches Sprachenlernen wenig Erfolg zeigt und Spätlerner rasch aufholen, passt nicht zum aktuellen Sprachenkonzept der Primarschule (NZZ 29.6.16). Es versteht sich von selbst, dass die Erziehungsdirektorenkonferenz keine Freude hat an solch klaren Aussagen.

Freie Sicht auf den Lehrplan 21

Meinung und Gegenmeinung zum Lehrplan 21 im Kanton Aargau.

Was ist Change Management?

Kommentar «Wellenbrecher» von Daniel Frischknecht, erschienen im «Seeblick», 29.04.2016

Wichtige Forschungsergebnisse nicht mit unqualifizierten Kommentaren abtun

Leserbrief von Prof. Dr. David Singleton, Fellow Emeritus, Trinity College, University of Dublin. Erschienen in der Neuen Zürcher Zeitung vom 29. Juni 2016.

Dies ist eine Reaktion auf Ihren Artikel „Die Vermessung derBildung“, der in der heutigen Ausgabe der Neuen Zürcher Zeitung erschienen ist. Ich glaube, meine beinahe dreissigjährige Tätigkeit in der Altersforschung zum Zweitspracherwerb befähigt mich, zu Ihren Aussagen und Beschreibungen Stellung zu beziehen.

Zuerst einmal möchte ich beton…

«Grossbaustelle» Schule (SRF-Rendez-Vous vom 23.06.2016)

Gleiche Bildungsziele, gleiches Einschulungsalter, gleich lange Schulzeit: Vor zehn Jahren hat das Schweizer Stimmvolk der Harmonisierung der Schule zugestimmt. Seither jagt eine Reform die andere. Und innerhalb der Lehrerschaft haben sich Gräben aufgetan - zwischen jenen, die den neuen Weg schätzen und jenen, die ihn kritisieren. Ein Schulbesuch im Kanton Baselland.

EDK-Brief: Kantone wehren sich gegen Bersets Sprach-Diktat

Dass einzelne Kantone Frühfranzösisch aus dem Lehrplan verbannen wollen, ist Innenminister Berset ein Dorn im Auge. Nun mahnt die Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren mit einem Brief vor einer Intervention durch den Bund.

«Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt»

«Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt» - Aufrüttelnder Beitrag darüber, wie potenziell kritische Lehrerinnen und Lehrer via «Change Management»-Praktiken mundtot gemacht werden soll. Erschienen ist er in der Zeitung 2015/16 04 des Baselbieter Lehrervereins LVB.

Lehrplan 21 – wie wenig ändert sich wirklich?

Die Erziehungsdirektoren behaupten landauf landab, mit dem Lehrplan 21 (LP21) würde sich „wenig ändern“. Der LP 21 würde für die Eltern nichts ändern, sie könnten ihre Kinder weiterhin in der Schule abgeben und abholen. Sie bräuchten sich bis zur Berufswahl auch nicht mehr um die Schulleistungen ihrer Kinder zu kümmern, weil der LP21 auf den Qualitätskriterien der von den USA dominierten neoliberalen Wirtschaftsorganisation OECD beruht und „hohe Leistungen und gleiche Chancen für alle Kinder“ garantieren soll.